Fuchsjagdverbot - der einzig richtige Weg

Wer von euch hat schon einmal Fuchsbabys miteinander spielen sehen?

 

Ich kenne eingefleischte Jäger, die ein Fuchsbaby nur töten würden, wenn es krank oder verletzt ist.

Leider sind mir auch schon einige mit einer sehr aggressiven Meinung begegnet, die auch nicht vor dem Mord an Fuchsbabys zurückschrecken. Warum ich das ab und an sogar als Mord bezeichne? Das hängt doch wie überall von Intention ab.

Ich finde Füchse wunderschön. Ihre Anmut, ihr Fell, ihre Bewegungen ... und ganz besondern ihre Sprünge... Für mich ist es ein Geschenk, Füchse (und andere Tiere) bei einem Spaziergang oder Austritt im Wald sehen zu dürfen. Leider sehe ich nur selten welche in der Natur.

 

Dafür sehe ich in Großstädten Frauen in Pelzen, lese, wie viele Füchse in Deutschland wieder erlegt werden konnten samt Foto der aufgereihten toten Körper, erfahre von lebewesenverachtenden Fallen und versuche, die Fotos von den sich darin quälenden Füchsen aus meinem Kopf zu verdrängen. Ich könnte schreien, wenn ich nur daran denke.

 

Muss ich als jemand, der auf dem Dorf wohnt, um Natur um sich zu haben, wirklich in Zoos und Tierparks, um Wildtiere live sehen zu können?

Dabei kenne ich nicht mal einen Zoo, den ich mag. Der Tierpark Eekholt ist da schon eher mein Fall. Manchmal fahre ich nur dahin und warte vor dem Gehege der Füchse und Wölfe, ob ich Glück habe, sie zu sehen ... außerhalb der Fütterungszeiten, wenn möglichst wenige Besucher im Park sind.

 

Wie gern würde ich öfter mal einem Fuchs begegnen ... Warum eigentlich ist er so ungeliebt?

Von Tollwut wird geredet, von Räude und Fuchsbandwurm. Natürlich möchte ich nicht, dass die Tiere elendig zugrunde gehen... Aber andere Länder scheinen einen Weg gefunden zu haben ohne Fuchsjagd. 

 

Luxemburg hat sein Fuchsjagdverbot übrigens verlängert (Blogartikel bei www.aktionsbuendnis-fuchs.de)

 

... ich werde mich demnächst mal informieren, wie die Luxemburger es mit Wölfen und Waschbären halten ... und mit Immigration ;)